Losung des Tages
Aktuelles aus den Gemeinden
Familienfreizeit in Woltersdorf
Thema der diesjährigen Familienfreizeit war "David - Hirte und König"
Kirche entdecken
Kinder der Kita "Arche Noah" entdecken die Dorfkirche Deutsch Wusterhausen
777 Jahre Krummensee
Festgottesdienst zu Beginn des Jubiläumswochenende mit dem Posauenenchor
Tag des offenen Denkmals
In Schenkendorf wird die Gruft geöffnet und Ortsrundgänge angeboten
Regionalgottesdienst an Himmelfahrt
Himmelfahrtsgottesdienst im Maschienensaal des Museum Funkerberg
Orgelsanierung in Deutsch Wusterhausen
Orgelbaufirma Sauer hat die Orgel saniert - Herzlichen Dank allen Spendern
Veranstaltungen

Gottesdienst | 9. Sonntag nach Trinitatis
02. August 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
mit Abendmahl
Pfarrer Ingo Arndt

Gottesdienst | 9. Sonntag nach Trinitatis
02. August 2026
15.00 Uhr
Kapelle Zernsdorf
Sommergottesdienst
Pfarrer Ingo Arndt

Gottesdienst | 10. Sonntag nach Trinitatis
09. August 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
Pfarrer i.R. Johannes Reiff
Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.
Gedanken
zum Monatsspruch August 2026
Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
Johannes 10,10
Gott bringt Leben hervor. Das Leben, von dem Jesus spricht, ist das Leben bei und mit Gott mit all seiner Vielfalt und Liebe. Es ist das ewige Leben. Im Kontext unseres Monatsspruches aus dem 10. Kapitel des Johannesevangeliums sagt Jesus, dass er die Menschen genau zu diesem Leben führen will. Dazu verwendet er das Symbol des guten Hirten. Damit beschreibt er sich als den, der immer für seine Gläubigen da ist. Er geht voran und seine Anhänger dürfen ihm nachfolgen. Der gute Hirte, das erinnert mich auch an den Psalm, den wohl Generationen von Christen auswendig gelernt haben, Psalm 23. „Der Herr ist mein Hirte“, so fängt er an. Ein Hirte weiß, was seine Tiere brauchen, und führt sie sicher zu guten Weiden und frischen Wasserstellen. Johannes zieht den roten Faden aus Psalm 23 hin zu Jesus, durch den Gott uns begegnet. Jesus ist der gute Hirte, der sogar sein Leben für die Seinen hingibt. Am Kreuz.
Jesus stellt sich selbst denjenigen gegenüber, die nicht gut zu den Menschen sind. Diese führten sie zu Abhängigkeiten und weg von Gott, also weg vom Leben. Er jedoch führt zum Leben in Fülle. Das kann man in den Angedacht im August Evangelien in zahlreichen Geschichten wiederfinden. Jesus ist gekommen, um die Menschen zu heilen, sowohl den Körper als auch den Geist. Jesus ist gekommen, um diejenigen, die aus der Gesellschaft herausgefallen waren oder verloren gegangen sind, wieder zu finden und in seine Gemeinschaft zu holen. Jesus ist gekommen, um die Ver bindung der Menschen zu Gott (wieder) herzustellen. Also vergibt er die Sünde und auch die Schuld nach Übertretung der Gebote. Er schenkt die Überwindung der Trennung zu Gott. Und er ist gekommen, um alle Menschen gleich zu behandeln, egal ob sie Frauen, Männer, Arme, Reiche, Sklaven, Freie, Behinderte oder Kinder sind. Es gab für ihn keine Hierarchie und keine Vormacht einer Bevölkerungsgruppe. In seiner Gemeinschaft gelten Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Vergebung, Liebe und aufmerksame Zuwendung. Wir dürfen daran teilhaben, indem wir zu Jesus gehören. Und wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns liebt und vergibt. Deshalb hat Jesus das große Doppelgebot der Liebe (liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst) ins Zentrum aller Bemühungen um die Einhaltung der Gebote gerückt. Die Gebote sollen allen Menschen helfen und sie sollen im Lichte der Liebe gelten, die Positives und Gutes bewirken will, für alle! Wer sich in der Liebe übt, die Jesus so wichtig ist, der darf sich auch selbst als so geliebt ansehen. Auch wir. Wir dürfen durch Jesus reichhaltig und viel fältig das Leben haben. Damit ist Gemeinschaft, Liebe, Heilung, Gesundheit, Versöhnung, Trost und Erfüllung unserer Grundbedürfnisse gemeint. Das Leben ist für Jesus immer Leben mit und in Gott. Wer bei Jesus ist, der ist bei Gott. Und wo Jesus ist, da ist Gott. Das ist das lebendigste Leben, das es gibt.
Ich wünsche Ihnen, dass sie Jesus Christus für sich annehmen können und mit ihm ins Leben mit Gott gehen.
Ihr Pfarrer Michael Wicke
Entnommen aus dem Gemeindebrief August/September 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei









