Losung des Tages
Aktuelles aus den Gemeinden
Vorstellung des neuen Gesangbuches
Ein erster Entwurf des neuen Gesangbuches wird in Königs Wusterhausen vorgestellt. Kommen Sie vorbei und singen Sie mit.
Weltgebetstag 2026
"Kommt bringt eure Last"
Der Weltgebetstag der Frauen wird am 06.03.2026 im Senziger Gemeindehaus gefeiert. Gastgeberland in diesem Jahr - Nigeria.
Einladung zum Kirchenputz
Wir wollen gemeinsam in und um die Kirche herum alles für den Frühling vorbereiten
Advents- und Weihnachtszeit in DW
Viele Veranstaltungen zum Jahresende in Deutsch Wusterhausen
106 Päckchen gepackt
Ein herzliches Dankeschön an alle die sich bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton beteiligt haben.
Rückblick auf die Krippenspiele
Ein Rückblick auf die Krippenspiele der Kinder und Jugendlichen in unseren Gemeinden
GKR Wahl - Ergebnis
In allen Gemeinden der Landeskirche wurde am 1. Advent ein neuer Gemeindekirchenrat (GKR) gewählt. Hier das Ergebnis.
16 Einsätze in 19 Tagen
Der Posaunenchor KW unterwegs in der Advents- und Weihnachtszeit.
Das Jahresende in Schenkendorf
Hubertusmesse, Krippenspiel und Konzert des Gemischten Chores in Schenkendorf
Veranstaltungen

Gottesdienst | Invokavit
22. Februar 2026
9.00 Uhr
Dorfkirche Schenkendorf
mit Kindergottesdienst
Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | Invokavit
22. Februar 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
Pfarrer Michael Wicke
Vorstellung des neuen Gesangbuches
22. Februar 2026
15.00 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen

Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.
Gedanken
zum Monatsspruch Februar 2026
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
Deuteronomium 16,11
Bei „du sollst fröhlich sein“, schalte ich sofort ab. Als wenn man Fröhlichsein und sich freuen befehlen kann. Das klappt nicht.
Aber über das „Gute“ könnte man ja mal nachdenken, zumal es hier, was sehr selten vorkommt, um die Familie geht.
Dass es den Familienmitgliedern gut geht, dass sie eine erfüllende Arbeit haben, die Enkel eine gute Ausbildung genießen oder studieren können, ist doch nicht selbstverständlich. Das kann schnell in Vergessenheit geraten. Deshalb die Erinnerung, auch einmal über das Gute nachzudenken, das ich mit meiner Familie erfahre. Wer den Text des Monatsspruchs im Zusammenhang liest erkennt: die Freude, von der hier die Rede ist, steht am Ende einer Leidensgeschich te des Volkes Israels – und gleichzeitig mitten in einer neuen Zukunft, in der Gottes Fürsorge spürbar wird. Die erste Ernte der Israelis im neuen Land ist ein Zeichen dieser Güte. Und ein Teil davon soll zurückgegeben werden: Als Gabe an Gott, indem sie mit Priestern und Fremden geteilt wird. So wird deutlich: Die Ernte ist kein Besitz, den man hortet. Sie ist eine Gabe, die verwaltet und geteilt werden soll. Denn die Ernte gehört nicht den Menschen, die den Boden bearbeiten, sondern Gott, der wachsen Angedacht lässt. Er versorgt und nährt seine Men schen. Wir sind zwar seine Mitarbeiter, aber wir haben das Wachsen nicht in unserer Hand, es ist ein Gottesgeschenk.
Wer erntet, ist zuerst Empfangender. Aus Empfangenden werden Gebende, wenn sie teilen. Die Versorgten werden selbst zu Versorgerinnen und Versor gern. So sorgt Gott für alle. An Familien kann man das gut nachvoll ziehen. Wie viel Liebe und Kraft schenkt man seinen Kindern? Sie würden nicht überleben, ohne unsere Fürsorge. Und genau diese Liebe und Fürsorge haben auch wir von unseren Eltern erfahren, und diese wiederum von ihren Eltern und sicher werden unsere Kinder diese Liebe und Fürsorge auch weitergeben. Nein, ich übertünche nicht all die Probleme und Konflikte, allen Streit, die vielen blöden Mißverständnisse und Lieblosigkeiten, die es in Familien gibt. Und auch nicht die Argumente der Spötter, die meinen, dass die bedin gungslose Liebe zu unseren Kindern nur ein Trick der Evolution ist, damit wir am Ende nicht aussterben. Denen entgegne ich: Unsere Vorfahren im Glauben, die damals so lange durch die Wüste irren mussten, haben an Gottes Fürsorge geglaubt, haben sich nicht irre machen lassen und am Ende Gottes Fürsorge auch erfahren.
Seien wir ehrlich: es gibt in unserer aller Familiengeschichten die wunderbaren Momente, die man mit nichts tauschen möchte und die es immer wieder warm ums Herzen werden lassen. An diese sollen wir uns dankbar erinnern, vor allem, wenn mal wieder kein Weg zueinander führt und Vorwürfe im Raum stehen. Gründe um dankbar zu sein, gibt es am Ende doch so viele.
Ihr Pfarrer Ingo Arndt
Entnommen aus dem Gemeindebrief Februar/März 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei









