Evangelische KIRCHE
Königs Wusterhausen

Losung des Tages

Aktuelles aus den Gemeinden

Die Erntegaben für den Erntedankgottesdienst am 04. Oktober 2026 um 10:30 Uhr können am 03. Oktober 2026 von 15.30 - 17.00 Uhr in der Kreuzkirche abgegeben werden.

Erntedankgottesdienste in den Gemeinden

Informationen zu den Erntedankgottesdiensten und Abgabe der Erntedankgaben 

Weihnachten im Schuhkarton 

Wir sind auch in diesem Jahr wieder Sammelstation für die traditionelle Weihnachtsaktion für Kinder in Not 

Gemeindefest in Königs Wusterhausen

Rückblick auf das Gemeindefest "Ich singe mit, wenn alles singt"

Bläserfreizeit auf Hiddensee

In diesem Jahr war der Posaunenchor KW im Sommer wieder auf Hiddensee

Personalinformationen

Wechsel in der Jugendarbeit und der Krankenhausseelsorge, Vakanzverwalter der Lukasgemeinde verabschiedet sich

Kinder entdecken Kirchen

Kinder der Kita Arche-Noah entdecken die Kreuzkirche Königs Wusterhausen

Veranstaltungen

Gottesdienst | Erntedankfest

04. Oktober 2026
09.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen

Pfarrer Ingo Arndt

Gottesdienst | Erntedankfest

04. Oktober 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen

mit Posaunenchor, Kindergottesdienst und Abendmahl

Pfarrer Ingo Arndt

Kantatenchor Zeuthen
Bruckner Messe Nr. 3 f-Moll

10. Oktober 2026
19.00 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen

Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.

Gedanken
zum Monatsspruch Oktober 2026

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.
Galater 5,1
 

Zugegeben, dies waren meine Lieblingsworte als Jugendlicher zum Leid wesen meiner Umgebung. Ich bin so frei - das drückt das Lebensgefühl von Jugendlichen aus. Zumal wenn man Jugendlicher in Ostdeutschland war und das Joch der Knechtschaft an jeder Ecke zu spüren bekam. Gut, wenn man da authentische Pfarrer hatte, die einen verstanden haben. Heute weiß ich, und wusste es sicherlich auch damals: Regeln sind gut und Vereinbarungen sind wichtig, damit das Zusammenleben funktioniert, auch in einem totalitären Staat. Die Schwierigkeit bestand damals und nicht zuletzt heute, wo wir alle Freiheiten haben: Woher wissen wir, was Gottes Wille ist, in dem wir fest ste hen sollen? Auf Jesus Christus schauen! 

 

Darum geht es doch beim Glauben. Was will Jesus Christus, das wir tun sollen, heute im Hier und Jetzt. Es geht aber auch um die Frage: was brauche ich im Leben? Freiheit ist ja schön und gut. Aber mit der Freiheit schwindet auch die Sicherheit. 

Was uns heute gefangen nimmt, uns unterjocht, kann so unterschiedlich sein: Martin Luther hatte Angst, vor Gott nicht bestehen zu können. In unserer Zeit ist es der gesellschaftliche Druck, etwas aus seinem Leben machen zu müssen. „Jeder ist seines Glückes Schmied“, sagt der Volksmund. Aber wehe, wenn es mit dem Glücklichsein nicht so klappt! Dann bist du auch noch selbst schuld, hast anscheinend versagt als Glücks Schmied. Wie befreiend dagegen, darauf vertrauen zu können, dass wir unser Glück nicht erst ‚machen‘ müssen! Ich bin überzeugt: Die wesentlichen Dinge des Lebens sind ein Geschenk – die Luft, vorbehaltlose Liebe, Gottes Zuneigung… 

 

Freiheit muss bewahrt werden. Denn je schneller sich unser Zusammenleben in diesem Land verändert, umso mehr scheint die Freiheit selbst für viele zur Last zu werden. Wem der Wandel zu schnell geht, der wünscht sich Verlässliches und Sicherheit. Das verstehe ich. Doch genau hier lauert die Gefahr! Nämlich: trügerischen Sicherheiten nachzulaufen, wie sie einfache Antwor ten oder Ausgrenzungen versprechen, und dabei den Grund unseres Lebens zu vergessen – Gottes Güte, die uns miteinander leben lässt. Paulus spricht vom „Glauben, der in der Liebe tätig ist“ (vgl. Gal 5,6). So wie Jesus es vorgelebt hat. Wie das funktionieren kann? Glücklich sind, die Not und Leid anderer sehen und mittragen – sie werden dadurch selbst beschenkt werden! 

 

Gewiss, manchmal macht der Glaube Pause. Doch er kann neu lebendig werden, persönlich, stark und schön. Gebt die Hoffnung nicht auf! Wo er in euch lebendig ist, teilt ihn! Wir sind so frei. Seid so frei!

Ihr Pfarrer Ingo Arndt

Entnommen aus dem Gemeindebrief Oktober/November 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei

©Ev. Kirche Königs Wusterhausen 2026. Alle Rechte vorbehalten.

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