Losung des Tages
Aktuelles aus den Gemeinden
Weihnachten im Schuhkarton
Wir sind auch in diesem Jahr wieder Sammelstation für die traditionelle Weihnachtsaktion für Kinder in Not
Personalinformationen
Wechsel in der Jugendarbeit und der Krankenhausseelsorge, Vakanzverwalter der Lukasgemeinde verabschiedet sich
Gemeindefest in Königs Wusterhausen
Rückblick auf das Gemeindefest "Ich singe mit, wenn alles singt"
St. Martin in unseren Gemeinden
Informationen zu den Martinsumzügen- und festen in unseren Gemeinden
Musiksommer in Dorfkirchen
Rückblick auf das Konzert "Far away" in der Dorfirche Schenkendorf
Herbstputz an der Kreuzkirche
Am 07.11.2026 sind wieder alle Gemeindeglieder zur Herbstputzaktion eingeladen
Sommergottesdienst mit der Feuerwehr Diepensee
Besonderer Sommergottesdienst mit der Freiwilligen Feuerwehr Diepensee
Krippenspiele in unseren Gemeinden
Informationen zu den Vorbereitungen auf die Krippenspiele in unseren Gemeinden
Eröffnungsgottesdienst 777 Jahre Krummensee
Festlicher Open-Air Gottesdienst zur Eröffnung des Festwochenendes
Veranstaltungen

Gottesdienst | 20. Sonntag nach Trinitatis
18. Oktober 2026
09.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen
Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | 20. Sonntag nach Trinitatis
18. Oktober 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | 21. Sonntag nach Trinitatis
25. Oktober 2026
09.00 Uhr
Bürgerhaus Zeesen
Pfarrer Michael Wicke
Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.
Gedanken
zum Monatsspruch Oktober 2026
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen.
Galater 5,1
Zugegeben, dies waren meine Lieblingsworte als Jugendlicher zum Leid wesen meiner Umgebung. Ich bin so frei - das drückt das Lebensgefühl von Jugendlichen aus. Zumal wenn man Jugendlicher in Ostdeutschland war und das Joch der Knechtschaft an jeder Ecke zu spüren bekam. Gut, wenn man da authentische Pfarrer hatte, die einen verstanden haben. Heute weiß ich, und wusste es sicherlich auch damals: Regeln sind gut und Vereinbarungen sind wichtig, damit das Zusammenleben funktioniert, auch in einem totalitären Staat. Die Schwierigkeit bestand damals und nicht zuletzt heute, wo wir alle Freiheiten haben: Woher wissen wir, was Gottes Wille ist, in dem wir fest ste hen sollen? Auf Jesus Christus schauen!
Darum geht es doch beim Glauben. Was will Jesus Christus, das wir tun sollen, heute im Hier und Jetzt. Es geht aber auch um die Frage: was brauche ich im Leben? Freiheit ist ja schön und gut. Aber mit der Freiheit schwindet auch die Sicherheit.
Was uns heute gefangen nimmt, uns unterjocht, kann so unterschiedlich sein: Martin Luther hatte Angst, vor Gott nicht bestehen zu können. In unserer Zeit ist es der gesellschaftliche Druck, etwas aus seinem Leben machen zu müssen. „Jeder ist seines Glückes Schmied“, sagt der Volksmund. Aber wehe, wenn es mit dem Glücklichsein nicht so klappt! Dann bist du auch noch selbst schuld, hast anscheinend versagt als Glücks Schmied. Wie befreiend dagegen, darauf vertrauen zu können, dass wir unser Glück nicht erst ‚machen‘ müssen! Ich bin überzeugt: Die wesentlichen Dinge des Lebens sind ein Geschenk – die Luft, vorbehaltlose Liebe, Gottes Zuneigung…
Freiheit muss bewahrt werden. Denn je schneller sich unser Zusammenleben in diesem Land verändert, umso mehr scheint die Freiheit selbst für viele zur Last zu werden. Wem der Wandel zu schnell geht, der wünscht sich Verlässliches und Sicherheit. Das verstehe ich. Doch genau hier lauert die Gefahr! Nämlich: trügerischen Sicherheiten nachzulaufen, wie sie einfache Antwor ten oder Ausgrenzungen versprechen, und dabei den Grund unseres Lebens zu vergessen – Gottes Güte, die uns miteinander leben lässt. Paulus spricht vom „Glauben, der in der Liebe tätig ist“ (vgl. Gal 5,6). So wie Jesus es vorgelebt hat. Wie das funktionieren kann? Glücklich sind, die Not und Leid anderer sehen und mittragen – sie werden dadurch selbst beschenkt werden!
Gewiss, manchmal macht der Glaube Pause. Doch er kann neu lebendig werden, persönlich, stark und schön. Gebt die Hoffnung nicht auf! Wo er in euch lebendig ist, teilt ihn! Wir sind so frei. Seid so frei!
Ihr Pfarrer Ingo Arndt
Entnommen aus dem Gemeindebrief Oktober/November 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei









