Evangelische KIRCHE
Königs Wusterhausen

Losung des Tages

Aktuelles aus den Gemeinden

Einladung zum Kirchenputz 

Wir wollen gemeinsam in und um die Kirche herum alles für den Frühling vorbereiten

16 Einsätze in 19 Tagen 

Der Posaunenchor KW unterwegs in der Advents- und Weihnachtszeit.

Das Jahresende in Schenkendorf

Hubertusmesse, Krippenspiel und Konzert des Gemischten Chores in Schenkendorf

106 Päckchen gepackt

Ein herzliches Dankeschön an alle die sich bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton beteiligt haben.

GKR Wahl - Ergebnis

In allen Gemeinden der Landeskirche wurde am 1. Advent ein neuer Gemeindekirchenrat (GKR) gewählt. Hier das Ergebnis.

Advents- und Weihnachtszeit in DW

Viele Veranstaltungen zum Jahresende in Deutsch Wusterhausen

Veranstaltungen

Kirchenputz in und an der Kreuzkirche

21. März 2026
09.00 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen

Gottesdienst | Judika

22. März 2026
9.00 Uhr
Dorfkirche Schenkendorf

mit Kindergottesdienst

Pfarrerin Sabine Habighorst

Gottesdienst | Judika

22. März 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen

mit Kindergottesdienst

Pfarrer Sabine Habighorst

Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.

Gedanken
zum Monatsspruch März 2026

Da weinte Jesus.
Johannes 11,35

Es ist März, Frühling liegt in der Luft. Die Sonnenstrahlen sind schon stärker. Die Natur erwacht. Zartes grün erfreut unser Gemüt. Die Dunkelheit des Winters weicht. Der Frühlingsanfang ist deshalb auch der jahreszeitliche Ort für das Fest von Ostern. Die Woche vor Ostern gehört noch zur dunklen Zeit. Es geht auf Karfreitag zu, den Tag des Todes Jesu Christi. Jesu Anhänger ahnten nicht, dass Gott mehr mit Jesus Christus vor hatte. Weil Jesus, sein auserkorener Sohn, in seinem Tod alle Schuld und alles Leid der Menschen auf sich genommen hat, erweckte Gott ihn am dritten Tag danach zum Leben in Gott. Dadurch zeigt Gott, dass seine Liebe größer ist als alle Schuld und Gewalt. 

 

Der auferstandene Christus lädt uns ein, mit ihm ein neues Leben zu führen in Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Selbst wenn wir stolpern und das Leben wieder in den alten Bahnen verlaufen will, dürfen wir uns immer wieder neu an Jesus wenden. Denn Jesus verzeiht uns, weil Gott uns Menschen liebt und Jesus für uns da sein lässt. Die Evangelien erzählen, wie Jesus schon als leiblicher Mensch für die Menschen da gewesen ist. Ja, einige Menschen wurden sogar seine Freunde. Wie auch die drei Geschwister Martha, Maria und Lazarus. Lazarus war einmal schwer erkrankt und seine Schwestern schickten Jesus die Botschaft: „Herr, dein Freund ist krank“ (EÜ 11,3b). Der Evangelist schildert Jesus in seinem 11. Kapitel als Freund der Familie und zugleich als Sohn Gottes. Und Jesus wollte seinen Freund Lazarus retten. Doch als Sohn Gottes sollte er noch mit seinem Aufbruch warten. Johannes ließ Lazarus sterben, wie es der Schöpfung gemäß ist. Johannes schildert es aber so, dass Jesus wusste, dass er seinen Freund Lazarus aus dem „Schlaf des Todes“ wieder auferwecken würde.

 

Schließlich starb Lazarus. Eine schreckliche Situation für Maria und Martha. Sie begannen zu trauern und Abschied zu nehmen. Ihre Freunde waren für die Schwestern des Lazarus da. Sie trauerten mit und weinten. Jesus kam schließlich auch zu Maria und Martha. Johannes zeigt bei aller Verherrlichung des Christus auch den Menschen Jesus. Jesus fühlt mit. Jesus hört zu. Und Jesus lässt sich schließlich von der Trauer Marias und Marthas im Herzen anrühren. Als er das Grab seines Freundes sah, weinte auch Jesus. 

 

Jesus ist also auch als Messias ganz und gar Mensch und uns Menschen zugewandt. Jesus denkt und fühlt wie wir. Er kennt die Begrenztheit unserer Existenz. Er kennt Müdigkeit, Hunger, Krankheit, Schmerzen und den Tod. Er kennt auch unsere Hoffnungen und Wünsche nach einem guten Leben. Jesus lacht mit uns und weint mit uns und ist einer von uns und zugleich einer in Gott. Er verbindet Gott mit uns Menschen. In ihm begegnet uns Gott. Jesus lädt ein, Gott zu vertrauen. Jesus schenkt uns Gottes Liebe und Aufmerksamkeit, damit auch wir mit Gott füreinander da sein können in allen unseren Lebenslagen. 

Ihr Pfarrer Michael Wicke

Entnommen aus dem Gemeindebrief Februar/März 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei

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