Evangelische KIRCHE
Königs Wusterhausen

Losung des Tages

Aktuelles aus den Gemeinden

Musik zur Sterbestunde

Kantaten, Chormusik und Kammermusik zur Passionszeit

Kreisposaunentag 2026 

Die Bläser des Kirchenkreises Neukölln probten ein Tag lang in Alt-Buckow

Weltgebetstag der Frauen

"Nigeria - Kommt bringt eure Last!" War das Thema des Weltgebetstag in Senzig

Neues Gesangbuch vorgestellt

Mitglieder der Kantorei lernten Teile des neuen Gesangbuchs kennen. 

GKR-Rüstzeit des Sprengels in Gussow

Die Gemeindekirchenräte besprachen wichtige Themen der Gemeinden.

Auf Luthers Spuren
 

Die Konfirmanden machten einen Tagesausflug nach Wittenberg

Veranstaltungen

Gottesdienst | Gründonnerstag

02. April 2026
18.00 Uhr
Gemeindezentrum an der Kreuzkirche Königs Wusterhausen

Agapemahl mit Blockflötenkreis

Pfarrer Ingo Arndt

Gottesdienst | Karfreitag

03. April 2026
9.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen

mit Abendmahl

Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | Karfreitag

03. April 2026
9.00 Uhr
Bürgerhaus Zeesen

mit Abendmahl

Pfarrerin Claudia Mieth

Gottesdienst | Karfreitag

03. April 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen

mit Abendmahl

Pfarrerin Claudia Mieth

Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.

Gedanken
zum Monatsspruch März 2026

Da weinte Jesus.
Johannes 11,35

Es ist März, Frühling liegt in der Luft. Die Sonnenstrahlen sind schon stärker. Die Natur erwacht. Zartes grün erfreut unser Gemüt. Die Dunkelheit des Winters weicht. Der Frühlingsanfang ist deshalb auch der jahreszeitliche Ort für das Fest von Ostern. Die Woche vor Ostern gehört noch zur dunklen Zeit. Es geht auf Karfreitag zu, den Tag des Todes Jesu Christi. Jesu Anhänger ahnten nicht, dass Gott mehr mit Jesus Christus vor hatte. Weil Jesus, sein auserkorener Sohn, in seinem Tod alle Schuld und alles Leid der Menschen auf sich genommen hat, erweckte Gott ihn am dritten Tag danach zum Leben in Gott. Dadurch zeigt Gott, dass seine Liebe größer ist als alle Schuld und Gewalt. 

 

Der auferstandene Christus lädt uns ein, mit ihm ein neues Leben zu führen in Liebe, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Selbst wenn wir stolpern und das Leben wieder in den alten Bahnen verlaufen will, dürfen wir uns immer wieder neu an Jesus wenden. Denn Jesus verzeiht uns, weil Gott uns Menschen liebt und Jesus für uns da sein lässt. Die Evangelien erzählen, wie Jesus schon als leiblicher Mensch für die Menschen da gewesen ist. Ja, einige Menschen wurden sogar seine Freunde. Wie auch die drei Geschwister Martha, Maria und Lazarus. Lazarus war einmal schwer erkrankt und seine Schwestern schickten Jesus die Botschaft: „Herr, dein Freund ist krank“ (EÜ 11,3b). Der Evangelist schildert Jesus in seinem 11. Kapitel als Freund der Familie und zugleich als Sohn Gottes. Und Jesus wollte seinen Freund Lazarus retten. Doch als Sohn Gottes sollte er noch mit seinem Aufbruch warten. Johannes ließ Lazarus sterben, wie es der Schöpfung gemäß ist. Johannes schildert es aber so, dass Jesus wusste, dass er seinen Freund Lazarus aus dem „Schlaf des Todes“ wieder auferwecken würde.

 

Schließlich starb Lazarus. Eine schreckliche Situation für Maria und Martha. Sie begannen zu trauern und Abschied zu nehmen. Ihre Freunde waren für die Schwestern des Lazarus da. Sie trauerten mit und weinten. Jesus kam schließlich auch zu Maria und Martha. Johannes zeigt bei aller Verherrlichung des Christus auch den Menschen Jesus. Jesus fühlt mit. Jesus hört zu. Und Jesus lässt sich schließlich von der Trauer Marias und Marthas im Herzen anrühren. Als er das Grab seines Freundes sah, weinte auch Jesus. 

 

Jesus ist also auch als Messias ganz und gar Mensch und uns Menschen zugewandt. Jesus denkt und fühlt wie wir. Er kennt die Begrenztheit unserer Existenz. Er kennt Müdigkeit, Hunger, Krankheit, Schmerzen und den Tod. Er kennt auch unsere Hoffnungen und Wünsche nach einem guten Leben. Jesus lacht mit uns und weint mit uns und ist einer von uns und zugleich einer in Gott. Er verbindet Gott mit uns Menschen. In ihm begegnet uns Gott. Jesus lädt ein, Gott zu vertrauen. Jesus schenkt uns Gottes Liebe und Aufmerksamkeit, damit auch wir mit Gott füreinander da sein können in allen unseren Lebenslagen. 

Ihr Pfarrer Michael Wicke

Entnommen aus dem Gemeindebrief Februar/März 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei

Gedanken
zum Monatsspruch April 2026

Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! 
Johannes 20, 29
 

 

Endlich. Der Winter ist vergangen. Es ist Frühling. Das Leben ist wieder da. Dies ist zusammen mit manchen Tieren wie Hasen und Lämmern sowie den Vögeln, die Nester bauen und Eier legen, ein Symbol für das Ereignis der Christenheit nach dem Tod Jesu: Die Auferstehung Jesu Christi, die wir Ostern feiern. Auferstehung – kann man denn heute noch davon sprechen? Ich sage ja. Es gibt mehr in unserer Welt als unsere materielle Umwelt. Da gibt es z.B. Energie oder Magnetismus. Die Wissenschaft rätselt über die zahlreichen glaubwürdigen Erzählungen wiederbelebter Menschen von der Begegnung mit verstorbenen Menschen oder von Dingen, die sie sahen, obwohl ihre Augen verdeckt oder ge schlossen waren. Sie hatten sogar keine Hirnströme mehr und doch erlebten sie etwas. Da ist die nachweisliche Kraft des Glaubens in der Medizin. Ärzte nutzen das Vertrauen der Patienten, weil dadurch eine Heilung besser verläuft. Das zeigt mir, dass Glauben auch heute wichtig ist. Ostern ist das Zeichen der Hoffnung in der Welt, in der wir tagtäglich in den Nachrichten von Krankheit und Gewalt lesen. 

 

Damals war für die Anhänger Jesu nach dem Tod Jesu die Hoffnung auf einen Erlöser gestorben. Aber am Tag nach der Sabbatruhe erlebten einige Frauen an Jesu Grab den auferstandenen Jesus. Er war nur etwas anders als früher. So durfte Maria Magdalena ihn zunächst nicht anfassen und er erschien den Jüngern sogar in verschlossenen Räumen. Aber er zeigte die Spuren der Kreuzigung. Auch das ist anders, als wenn er nur aus einem todesähnlichem Schlaf erwacht wäre. Dann hätten ihn die Wunden an den Füßen daran gehindert, stehen und gehen zu können. Jesus kam zu ihnen, also anders und doch derselbe. Aber einer war nicht dabei, Thomas. Der konnte das später seinen Freunden auch nicht glauben. Dazu müsste er Jesus selbst sehen und berühren. Als Jesus ein weiteres Mal zu ihnen in den verschlossenen Raum kam, war Thomas dabei. Jesus nahm Thomas ernst und zeigte ihm die Wunden. Darauf bekannte Thomas voller Freude, dass Jesus sein Herr und Gott ist. Jesus antwortete mit dem Satz unserer Monatslosung. Thomas wird hier nicht als ungläubig dargestellt. Er brauchte lediglich eine Bestätigung für so eine unglaubliche Botschaft. 

 

Und wir? Wir sind auf die Bibel angewiesen und auf die Glaubenserfahrungen anderer Christen. Dafür können wir das Versprechen Jesu aus dem Matthäusevangelium (18,20) auch für uns annehmen, dass er immer dahin kommt, wo mindestens zwei oder drei Menschen in seinem Namen versammelt sind. Die Christen zur Zeit der Verfassung des Johannesevangeliums waren, wie wir, auf Erzählungen anderer Christen angewiesen. Sie mussten genauso wie wir einander vertrauen. Ich vertraue auch auf den Zeugen Paulus, der erst vom auferstandenen Jesus selbst zum Glauben an Jesus geführt worden war. Ich wünsche uns allen eigene gute Erfahrungen mit Gott und anderen Menschen, die unsern Glauben stärken und uns sagen lassen: Der Herr ist auf erstanden.

Ihr Pfarrer Michael Wicke

Entnommen aus dem Gemeindebrief April/Mai 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei

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