Losung des Tages
Aktuelles aus den Gemeinden
Vorstellung des neuen Gesangbuches
Ein erster Entwurf des neuen Gesangbuches wird in Königs Wusterhausen vorgestellt. Kommen Sie vorbei und singen Sie mit.
GKR Wahl - Ergebnis
In allen Gemeinden der Landeskirche wurde am 1. Advent ein neuer Gemeindekirchenrat (GKR) gewählt. Hier das Ergebnis.
Familienfreizeit in Woltersdorf
Rückblick auf die Familienfreizeit in Woltersdorf vom 19.09.2025 - 21.09.2025
Veranstaltungen

Gottesdienst | letzter Sonntag n. Epiphanias
25. Januar 2026
9.00 Uhr
Dorfkirche Schenkendorf
mit Kindergottesdienst
Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | letzter Sonntag n. Epiphanias
25. Januar 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
mit Kindergottesdienst
Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | Septuagesimä
01. Februar 2026
9.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen
Superintendet Dr. Christian Nottmeier
Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.
Gedanken
zur Jahreslosung 2026
Gott spricht:
Siehe, ich mach alles neu.
Offenbarung 21,5
Die Jahreslosung für 2026 steht im Buch der Offenbarung des Johannes. Dieses Buch will erinnern, trösten, ermutigen und zum Durchhalten in schweren Zeiten bewegen. Denn Jesus Christus wird mit seinen Engeln die Mächte des Bösen besiegen. Gott wird alles neu machen. Dafür lohnt es sich, bei Gott zu bleiben und den Glauben nicht aufzugeben. Angesichts von Kriegen und sonstiger Gewalt unter den Menschen und gegenüber der Schöpfung ist die Frage nach Gott und dem Sinn der Schöpfung verständlich. Johannes hatte die Schrecknisse mit einer bösen Macht verbunden, wir nennen ihn Teufel. Doch ergibt das deshalb einen besseren Sinn für all die Schrecknisse, die stattfinden? Dienen sie wie im Hiobbuch als große Prüfungen oder Strafen? Sind sie nicht viel mehr direkt zur Schöpfung dazu gehörig? Unsere Erde und das Sonnensystem sind laut Schöpfungsbericht gut, beständig und ständiger Veränderung unterworfen. Dazu gehören alle Ereignisse in der Natur, auch die Extremereignisse, die wir Naturkatastrophen nennen. Sie sind keine Strafen oder Prüfungen Gottes. Gott sieht uns als sein Gegenüber an und hat genau deshalb uns die Freiheit geschenkt, ja oder nein zu Gott zu sagen, die Freiheit, Gutes zu tun oder auch Böses.
Ich glaube auf Basis der Bibel, dass hinter der Freiheit, die Gott uns schenkt, Gottes Liebe steckt. „Gott ist die Liebe“ bekennt ein anderer Johannes in seinem Brief. Gott will ein gutes Leben und vergibt, wenn mal etwas nicht gut gelungen ist. In Liebe und Freiheit geschieht auch Vergebung der Abkehr von Gott. Liebe ist freiwillig und lässt uns frei entscheiden. Das kann durch unsere Erfahrungen auch in Situationen führen, in denen wir für Menschen und andere Lebewesen etwas Böses tun, also Fehler machen. Und aus Fehlern können wir lernen. Und es können auch positive Ereignisse geschehen, welche die Hoffnung auf ein friedliches und gerechtes Leben stärken, z. B. wenn große Kriege zu einem Ende gekommen sind oder Naturkatastrophen überstanden werden. So lernt der Mensch dazu, auch aus jeder Katastrophe. In unserer Freiheit brauchen wir allerdings oft sehr lange, bis sich Verbesserungen, Gutes und Neues durchgesetzt haben. Gott hat den langen Atem dazu. Jesus will, dass wir jetzt anfangen, immer wieder neu anfangen, Gutes zu tun und dadurch das Böse zu überwinden. Wir sollen also selbst danach streben, „neu“ zu werden bzw. uns stetig zu er neuern in die Richtung, die Jesus uns vorgegeben hat: Der Weg zum Reich Gottes geht über die Annahme der Liebe Gottes für sich selbst und die Antwort auf die Liebe Gottes in der Hinwendung zu anderen Menschen, die Hilfe brauchen. Das ist Nächstenliebe und Selbstfürsorge.
Und Jesus hat deshalb auch einmal gesagt: dass das Reich Gottes schon mal hier und mal dort aufleuchtet. Es geschieht unter uns Menschen im gemeinschaftlichen guten Handeln. Solche positiven Erfahrungen sind ein Fingerzeig Jesu auf das Reich Gottes, in dem alles neu gemacht ist, die ganze Schöpfung und mit ihr die ganze Menschheit. Dort ist das Ziel unseres Weges. Am Ende gehören auch wir zur neuen Schöpfung dazu.
Ihr Pfarrer Michael Wicke
Entnommen aus dem Gemeindebrief Dezember/Januar 2025/26




