Ostern 2026
in Königs Wusterhausen
Dass das Osterfest das höchste christliche Fest ist, muss sich nicht unbedingt in den Besucherzahlen der Gottesdienste niederschlagen. Aber im Nachhinein kann man sagen, dass alle Ostergottesdienste in unseren Gemeinden gut bis sehr gut besucht waren. Die Karwoche begann traditionell mit einem Bläsergottesdienst in der Kreuzkirche KW. Der Bläserchor intoniert zum Eingang das Lied: „Tochter Zion“, das eigentlich mit dem 1. Advent verbunden ist. Doch in der Tat geht es am Palmsonntag auch um das Kommen und den Einzug Jesu in Jerusalem.
Am Gründonnerstag war der große Gemeinderaum zum Agapemahl bis auf den letzten Platz gefüllt.
Ein Höhepunkt war sicher die Musik zur Sterbestunde am Karfreitag in der Kreuzkirche KW, wobei hier besonders der volle und deutliche Klang unserer Kantorei hervorzuheben war. Die Osternacht beeindruckte nicht nur mit dem großen Osterfeuer, diesmal links neben der Kirche, sondern mit den drei Jugendlichen, die sich im Gottesdienst taufen ließen.
In den familienfreundlichen Ostergottesdiensten in Schenkendorf und Deutsch Wusterhausen ging es wieder turbulenter zu als bei allgemeinen sonntäglichen Gottesdiensten. In Schenkendorf begeisterte die Handpuppe Sven und in Deutsch Wusterhausen wurde wieder der Osterzopf von Bäcker Grabarse im Gottesdienst und danach bei einer Tasse Kaffee im Kirchgarten gegessen. Der volle Klang des Posaunenchores erzeugte in der Kreuzkirche am Ostertag wie der Gänsehaut.
Den Abschluss der Osterfeierlichkeiten bildete der Ostergottesdienst am Ostermontag mit anschließendem Ostereiersuchen im großen Garten um die Kreuzkirche KW. Anschließend wurde im Gemeindehaus wieder gemeinsam gegessen. Wie immer gab es Kartoffeln und „Grüne Soße“. Zahlreiche Familien waren mit dabei.
Übrigens: Die Osterzeit en det nach unserem Kirchen jahreskalender immer erst am Pfingsttag.
I.Arndt




