Ökumenischer Gottesdienst zum „Red Wednesday“
am Buß- und Bettag
Ein Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen weltweitund in der St. Elisabeth Kirche
Am Buß- und Bettag wurde in der St. Elisabeth Kirche in Königs Wusterhausen ein besonderer ökumenischer Gottesdienst gefeiert, der im Zeichen des „Red Wednesday“ stand. Diese weltweite Aktion des internationalen katholischen Hilfswerks KIRCHE IN NOT macht jährlich auf das Schicksal von Millionen Christen aufmerksam, die verfolgt, unterdrückt und bedroht sind. Rund um diesen Tag werden Hunderte berühmte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude blutrot beleuchtet, um ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.
Rund 80 Gläubige verschiedener christlicher Gemeinden aus Königs Wusterhausen und Umgebung folgten der Einladung zu diesem ökumenischen Gottesdienst. Teilgenommen haben Gläubige und Vertreter der Evangelischen Kirche, der Landeskirchliche Gemeinschaft, der Evangelischen Christusgemeinde, der Neuapostolischen Kirche (KW und Bestensee), der Katholischen Kirche Königs Wusterhausen sowie der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Zeesen.

Die Begrüßung übernahm Pfarrvikar Ronald Humberto Prado Palma, der in seiner Ansprache einen Bogen vom Buß- und Bettag zum Red Wednesday spannte. Besonders hervorgehoben wurde dabei das rote Kreuz über dem Eingangsportal der Kirche, das an diesem Tag als leuchtendes Symbol der Solidarität dient.
Im Zentrum des Gottesdienstes stand das Wort aus dem Lukasevangelium (Lk 19, 1–10): „Heute ist diesem Haus Heil erfahren.“ Diese Passage, in der Jesus dem Zöllner Zachäus begegnet, wurde von Frau Laura Gaul vorgetragen und regte die Gemeinde zur Besinnung und zum Nachdenken an.
Die Predigt hielt Herr Ralf Ribbert von der Neuapostolischen Kirche Königs Wusterhausen. Nach der Predigt folgte das gemeinsame Gebet des großen Glaubensbekenntnisses und die großen Fürbitten, bevor die Gemeinde gemeinsam das Vaterunser sprach.
Die während des Gottesdienstes eingesammelte Kollekte – sowie auch spätere Überweisungen – kommen der Sozialstation in Königs Wusterhausen zugute. Damit wird das gemeinsame Engagement der Gemeinden für soziale Projekte in der Region unterstrichen.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor der Neuapostolischen Gemeinde. An der Orgel spielte Herr Peter Wein, am Keyboard begleitete Pastor Peter Otparlik. Das Schlussgebet sowie den Segen übernahm erneut Herr Ralf Ribbert und entließ die Gemeinde mit ermutigenden Worten in den Abend.
Der ökumenische Gottesdienst zum Red Wednesday und zum Buß- und Bettag war somit nicht nur ein Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen weltweit, sondern auch ein beeindruckendes Beispiel für das Miteinander und die gelebte Ökumene in Königs Wusterhausen.
Conrad Schmeißer
Vorsitzender des Gemeinderates
der St. Elisabeth-Gemeinde
