„Sie heute zu hören, war ein Glücksgeschenk“
Rückblick auf die Posaunenchorfreizeit in Zingst vom 22.-29. August 2025
Unsere diesjährige Posaunenchorfreizeit in Zingst an der Ostsee war ein voller Erfolg! Mit rund 40 Teilnehmenden erlebten wir eine Woche voller Musik, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente auf dem Zingsthof. Täglich begannen wir den Tag mit dem Morgenblasen verschiedener Choräle. Direkt am Sonntag begleiteten wir den örtlichen Gottesdienst in der Ev. Peter-Pauls-Kirche in Zingst. Zufällige Gottesdienstbesucherin war Ratspräsidentin der EKD, Frau Kirsten Fehrs, die ihren Urlaub ebenfalls an der Ostsee verbrachte. Ihre ausdrückliche Freude, die sie mit dem obenstehenden Zitat besiegelte, war für uns Bläser eine echte Motivation für die bevorstehende Woche mit ihren zahlreichen Auftritten. Natürlich sprachen wir auch über das Ereignis des Jahres 2024 mit Ihr - noch immer denken alle gern an den DEPT (Deutscher Evangelischer Posaunentag) in Hamburg und ihre erfrischende Predigt zurück.
Die morgendlichen Andachten gaben uns wertvolle Impulse für den Tag. Passend zum Ort gab es ein maritimes Thema und wir lernten dort verschiedene Knoten und ihre Bedeutung für unser Leben im Glauben.
Danach ging es in die intensiven Proben. Musikalisch geleitet hat uns wieder ein mal dankenswerterweise Siegfried Zühlke, Landesposaunenwart in Ruhe. Auch unsere sechs Jungbläser konnten Fortschritte machen: So übten die Fortgeschrittenen mit Posaunenchormitgliedern und Jörg Lankau, dem wir an dieser Stelle nochmal herzlich danken. Die Proben mit den Anfängern übernahm Jens Jouvenal, Kreisbläserbeauftragter im Kirchenkreis. Hier übten sie für ihren ersten Auftritt mit dem ganzen Posaunenchor.
Die Ergebnisse aller Proben waren dann im Konzert in der Kirche Kenz am Mittwochabend zu hören. Wir begeisterten das Publikum in der schönen Kirche mit unterschiedlichster Blechbläserliteratur. Unsere Freizeit war geprägt von einigen Auftritten in der Öffentlichkeit. So spielten wir an der Seebrücke in Prerow oder im Hafen von Zingst. Zwischendurch unternahmen wir Ausflüge in den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft oder machten eine Fahrradtour entlang der Küste.
Besonders genossen wir die Nähe zur Ostsee: Der Strand lag direkt gegenüber, und so gingen wir bei schönem Wetter oft baden. Auch beim Essen stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt: Durch das ständige Wechseln der Sitzordnung entstanden viele gute Gespräche. Traditionell wurde jede Mahlzeit mit einem Tischlied begonnen.
Abends haben wir gemeinsam musiziert – nicht nur mit Blechblasinstrumenten, sondern auch mit der Gitarre oder wir saßen gesellig zusammen. Die Ostsee, die Musik und das Miteinander machten diese Woche zu einem besonderen Erlebnis. Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben.
Florentine Barthel, Henriette und Theodor Neumann, Rebekka und Jakob Kalz






