Losung des Tages
Aktuelles aus den Gemeinden
GKR-Rüstzeit des Sprengels in Gussow
Die Gemeindekirchenräte besprachen wichtige Themen der Gemeinden.
"Wir pflügen und wir streuen..."
Danke an alle Helfer des Frühjahrsputz in Königs Wusterhausen
Kreisposaunentag 2026
Die Bläser des Kirchenkreises Neukölln probten ein Tag lang in Alt-Buckow
Weltgebetstag der Frauen
"Nigeria - Kommt bringt eure Last!" War das Thema des Weltgebetstag in Senzig
Veranstaltungen

Gottesdienst | Kantate
03. Mai 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
Sprengelmusikgottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Ingo Arndt

Gottesdienst | Rogate
10. Mai 2026
9.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen
Pfarrer Michael Wicke

Gottesdienst | Rogate
10. Mai 2026
10.30 Uhr
Kreuzkirche Königs Wusterhausen
mit Kindergottesdienst
Pfarrer Michael Wicke
"A fine Romanze"
Musiksommer in Dorfkirchen
10. Mai 2026
17.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen
Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.
Gedanken
zum Monatsspruch Mai 2026
Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unserer Seele.
Hebräer 6,19
„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt der Volksmund. Und es ist etwas Wahres dran. Wenn einem die Probleme über den Kopf wachsen und nichts mehr so richtig zusammenpasst, dann bleibt am Ende oft nur die Hoffnung, dass es auch mal wieder hellere Tage gibt. Entscheidend ist nun aber, woraus sich diese Hoffnung speist.
Da haben wir als Christen eine ziemlich genaue Vorstellung. Wir glauben an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus. Er ist unsere Hoffnung, unser Anker. Wir wissen, der Anker ist das Symbol für die Hoffnung. Der Anker hält ein Schiff, damit es nicht abdriftet. Man kann einmal zur Ruhe kommen. Als Bootsfahrer weiß ich nun aber auch, dass ein Anker nicht auf jedem Grund hält. Wie schnell kann er seinen Halt verlieren. Das bekommt man oft gar nicht sofort mit, wenn das Schiff führerlos abtreibt, vor allem in der Nacht.
Innerlich werfen wir immer wieder Anker aus. Wir suchen Halt und Stabilität in unserer Arbeit, in Beziehungen, im Erfolg, im Ansehen oder in dem, was wir als Leistungen vorzuweisen haben. Und oft scheint das auch wirklich zu tragen und zu halten - als hätten wir festen Grund für unseren Anker. Doch dann frischt der Wind zu einem Sturm auf, eine unerwartete Krise, ein kleines oder großes Unglück oder eine Krankheit - und plötzlich merken wir: wir driften gefährlich ab. Der Anker hält nicht.
In unserem Monatsspruch spricht jemand auch von einem Anker - aber von einem, der wirklich hält. Gemeint ist die Hoffnung. Gott macht uns ein Angebot: Wir dürfen unseren Anker auswerfen, dort wo der Anker wirklich hält- auf Gottes unvorstellbarer Liebe. Das ist der Glaube und dann die große Hoffnung, die uns trägt und zum Anker wird. Dieser Anker ist nicht abhängig von unserer Kraft, unseren Stimmungen und äußeren Umständen. Diese Hoffnung gründet sich nicht in dem, was wir festhalten können, sondern in dem, was wirklich Halt gibt.
Manchmal führen uns Erfahrungen im Leben schmerzhaft vor Augen, dass wir auf einem Grund geankert haben, der uns nicht geben kann, was wir wirklich suchen: Sicherheit, Stabilität und Ruhe. Das schmerzt, kann aber auch heilsam sein.
Auf Gott hoffen, der Kraft der Liebe vertrauen, mich täglich neu ausrichten an Jesus Christus, der uns in allem vorausgegangen ist als Grund unseres Lebens, dazu will uns der Monatsspruch ermutigen, als seelsorgerlicher Hinweis sozusagen.
Ein kleines Gebet zum Ankern:
Gott, du Quelle in unserem Leben und unser Anker in stürmischen Zeiten.
Gib uns ein feines Gespür für das, was wirklich trägt.
Hilf uns, in dir zu ruhen, nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch im Sturm, in der Dunkelheit, in der Unsicherheit.
Halte uns - auch dann, wenn unser Glaube schwankt. Sei unsere Hoffnung, unser Grund, unser Anker.
In dir sind wir geborgen jetzt und immer.
Amen
Ihr Pfarrer Ingo Arndt
Entnommen aus dem Gemeindebrief April/Mai 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei







