Losung des Tages
Aktuelles aus den Gemeinden
St. Martin in unseren Gemeinden
Informationen zu den Martinsumzügen- und festen in unseren Gemeinden
Weihnachten im Schuhkarton
Wir sind auch in diesem Jahr wieder Sammelstation für die traditionelle Weihnachtsaktion für Kinder in Not
Herbstputz an der Kreuzkirche
Am 07.11.2026 sind wieder alle Gemeindeglieder zur Herbstputzaktion eingeladen
Erntedank in unseren Gemeinden
Dankeschön an alle Spender der Erntegaben und die Schmücker der Kirchen
Musiksommer in Dorfkirchen
Rückblick auf das Konzert "Far away" in der Dorfirche Schenkendorf
Personalinformationen
Wechsel in der Jugendarbeit und der Krankenhausseelsorge, Vakanzverwalter der Lukasgemeinde verabschiedet sich
Krippenspiele in unseren Gemeinden
Informationen zu den Vorbereitungen auf die Krippenspiele in unseren Gemeinden
Gemeindefest in Königs Wusterhausen
Rückblick auf das Gemeindefest "Ich singe mit, wenn alles singt"
Sommergottesdienst mit der Feuerwehr Diepensee
Besonderer Sommergottesdienst mit der Freiwilligen Feuerwehr Diepensee
Veranstaltungen

Gottesdienst | 22. Sonntag nach Trinitatis
01. November 2026
09.00 Uhr
Dorfkirche Deutsch Wusterhausen
Pfarrer Ingo Arndt

Gottesdienst | drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
08. November 2026
09.00 Uhr
Dorfkirche Schenkendorf
mit Kindergottesdienst
Pfarrer Michael Wicke
Weitere Informationen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen finden Sie hier.
Gedanken
zum Monatsspruch November 2026
Der HERR wird Recht schaffen zwischen den Nationen und viele Völker zurechtweisen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern. Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation, und sie erlernen nicht mehr den Krieg.
Jesaja 2,4 (E)
Jesaja „sah“ Gottes vollkommenen Frieden auf Erden – am Ende der Zeiten. Damals wie heute gibt es jedoch in vielen Gegenden unserer Erde Krieg und Unterdrückung und vieles anderes mehr. Da ist die ungerechte Verteilung von materiellen Gütern, Land und Tieren seit der Sesshaftwerdung der Menschen. Sogar Menschen werden zu Privatbesitz, nicht selten mit Macht und Gewalt durchgesetzt. Da ist die Missachtung von Gottes Schöpfung. Da ist die tagtägliche Gewalt in unserer Gesellschaft, in Familie, Nachbarschaft oder im öffentlichen Raum. Dazu kommt häufig unversöhnlicher Streit. Das war vor 2700 Jahren von Gott in seinem Volk gesehen worden. Entsprechend hart wird es denen ergehen, die weiter so leben, sagt Jesaja. Jesaja weist zugleich auch auf die schöne ferne Zukunft hin. Ist es eine unerreichbare Utopie? Nein. Die Vision soll uns helfen, uns dem anzunähern. Jesaja sagte, wenn die Menschen von ihren schlechten, egoistischen und bösen Wegen zu Gott hin umkehren und die Gebote in ihrem Leben erfüllen, dann würde Gott ihre Sünde und Schuld schon zu ihren Lebzeiten von ihnen nehmen. Dann würden sie auch in Frieden leben können. Doch dem war damals und ist heute leider nicht so. Auch wir Christen leben nicht unbedingt nur so, wie es Gott gefällt. Für Jesaja war klar, Gott will lieber keine Gottesdienste, wenn die Israeliten dabeibleiben, gegen Gott und seine Gebote zu handeln. Auch Jesus sagte, bevor du zum Gottesdienst gehst, versöhne dich erst mit deinem Streit-Gegner.
Mit Versöhnung und den Geboten will Gott Unfrieden in der Gesellschaft und unter den Nationen beseitigen. Jesus hat in seinem Leben immer die Botschaft von Versöhnung, Heil, Gerechtigkeit und Liebe gelehrt und erfahrbar gemacht. Nach Jesus ist es wie bei Jesaja: wenn die Menschen umkehren und Gottes gute Gebote leben, wird Frieden greifbar nahe. Jesus will, dass wir diesen Frieden selbst aktiv anstreben. Er vertraut uns, dass wir uns für ein friedvolles Zusammenleben in unserer Lebenswelt einsetzen können und werden. Da, wo wir leben, reden, handeln, lieben und verzeih‘n, wirken wir auch am großen Weltfrieden mit. Und mit Jesus hören wir die Vision noch mal neu: Gottes Absicht ist es, dass jede und jeder von uns die eigenen „Schwerter“ zu „Pflugscharen“ macht. Dazu gehören: der Verzicht auf körperliche und verbale Gewalt. Dazu gehört auch, auf andere Menschen zu zugehen, zu verzeihen, Unterstützung anzubieten, Hilfe zu leisten und der Versuch, die Gewalt anderer Menschen zu verhindern. Jesus schenkt uns die Vergebung unserer Schuld, weil Gott uns liebt. Also können wir immer wie der neu anfangen, mal hier mal dort Frieden zu schaffen. Dafür beten wir in Gottesdiensten und den Friedensgebeten.
Ihr Pfarrer Michael Wicke
Entnommen aus dem Gemeindebrief Oktober/November 2026

Grafik: GemeindebriefDruckerei










